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Mit Sicherheit unsicher! Und unbeweglich auch noch?

Ich sitze einem Betriebsleiter und dem Lehrlings-Ausbilder gegenüber. Beide versichern mir, dass sie in den letzten Jahren immer in den umliegenden Gemeinden durch Mundpropaganda Anwärter auf ihre Lehrstellen gefunden hätten. Meine Nachfrage, ob sich der demografische Wandel auf ihr Unternehmen auswirken würde, bejahen beide. Trotzdem das Recruiting einer neuen Generation anzupassen, sehen sie als für nicht notwendig an.


Gekündigte Personen eines namhaften Unternehmens erkundigen sich bei mir wegen der ausgeschriebenen Stellenangebote. Als ich erläutere, dass ein gesicherter Arbeitsplatz in Aussicht steht, jedoch eine Ausbildung gemacht werden muss – im zweiten Bildungsweg und mit finanzieller Unterstützung - ernte ich ungläubige Blicke. Einige meinen, dass sie mit 30 oder 40 keine Ausbildung mehr machen würden.

Bevor ich meine Leser mit weiteren Alltagsgeschichten, die wir insbesondere in der Beratung erleben, schockiere, sei gesagt: Natürlich tut sich jeder von uns mit Veränderungen schwer. Trotzdem haben die vorherrschenden Umstände gezeigt, dass nichts auf der Welt sicher ist. Mit dieser Unsicherheit gehen wir so um, dass wir Dinge verschieben, noch weniger konsumieren, investieren, planen und überhaupt immer mehr erstarren.

Und was macht das mit uns? Neurologische Studien haben bewiesen, dass Schmerz, den man erwartet, jedoch nicht weiß, wann er eintritt, das Gehirn noch mehr beschäftigt als tatsächlicher Schmerz. Und das kostet Energie! Ungewissheit ist also noch schlimmer.

Wenn es also wesentlich mehr Energie kostet sich mit dem „was wäre, wenn“ auseinander zu setzen, als Neues zu wagen… dann frage ich Sie: „Wann haben Sie das letzte Mal etwas zum ersten Mal gemacht?“

In Zeiten des Umbruchs bietet sich die Gelegenheit, Werkzeuge zu schmieden, andere Dinge auszuprobieren und auch in die eigene Weiterbildung zu investieren. Natürlich ist der Sprung ins kalte Wasser – zum Beispiel mit 43 noch eine Berufsausbildung zu beginnen – eine neue Erfahrung. Klar ist es überraschend für das Umfeld, sich mit Mitte 50 selbstständig zu machen.

Folgende Nutzen entstehen daraus:

  • Persönliche Weiterentwicklung
  • Erhöhte Selbstbestimmtheit

Statt sich auf die vermeintliche Sicherheit zu stützen, schaffen Sie für sich neue Ankerpunkte in dieser Unsicherheit! Das hält beweglich – was sagen Sie dazu?

Schreiben Sie mir! Wir verschenken für Ihre Meinung eine der letzten Ausgaben unseres Fachbuches „Tools für professionelles Office-Management“. Bevor wir unser nächstes Buch publizieren!

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